
Wofür mache ich das alles?
Diese Frage stelle ich mir jeden Tag.
Und habe meistens die gleiche Antwort:
Damit Entwicklung und Veränderung gelingt.
Für mich bedeutet das, einen Rahmen zu schaffen, in dem Menschen ihren eigenen Weg finden können. Ganz besonders wünsche ich mir solche Räume für meine Kinder.
Sie sollen einen Ort erleben, an dem es klare Grenzen gibt und gleichzeitig viel Freiheit. Sie sollen erleben, dass Freiheit und Orientierung zusammengehören. Dass sie etwas wagen dürfen. Dass ein erster Versuch ein Anfang ist. Dass sie gemeinsam Lösungen finden, Dinge verändern und so lange weiterentwickeln können, bis es für sie passt.
Auf der Webseite des Abenteuerspielplatzes Düsseldorf-Eller steht ein Satz, der es für mich auf den Punkt bringt:
Aus Kindern, die nichts dürfen, werden Erwachsene, die nichts können.
Dieser Satz beschreibt für mich eine Entwicklung, die ich an vielen Stellen beobachte. Risiken werden immer stärker vermieden oder auf andere abgewälzt, anstatt sie handhabbar zu machen. Dadurch fehlen häufig genau die Erfahrungen, durch die Selbstvertrauen, Eigenverantwortung und Mut entstehen können.
Mut entsteht nicht durch Theorie.
Mut entsteht beim Klettern.
Beim Ausprobieren.
Beim Scheitern und in Momenten, in denen etwas anders läuft als gedacht.
Und auch mit der Freude und dem Stolz, wenn etwas endlich gelingt.
Vielleicht beschäftigt mich Transformation deshalb so sehr. Entwicklung entsteht für mich dort, wo Menschen gestalten können und erleben, dass ihr Handeln einen Unterschied macht.
Auch Carearbeit gehört für mich unmittelbar dazu. Sie prägt meinen Alltag, meine Arbeit und meinen Blick auf Veränderung.
Ich lasse sie bewusst als eigenes Marketingthema weg. Weil sie für mich zu den wichtigsten Zukunftsthemen gehört, möchte ich, dass sie direkt in der Praxis spürbar wird: in Projekten, Changeprozessen, Klausurtagungen und Einzelcoachings.
Dort kann Carearbeit in Entscheidungen, Rollen, Zeitplanung, Zusammenarbeit und Führung einfließen. Dann kann aus Aufmerksamkeit konkrete Veränderung im Alltag werden.
Dort, wo Entscheidungen getroffen werden. Dort, wo Zusammenarbeit neu gestaltet wird. Dort, wo Führung, Arbeitsorganisation und gegenseitige Verantwortung im Alltag tatsächlich gelebt werden.
Je länger ich selbstständig bin, desto mehr begreife ich, wie wichtig Autonomie für mich ist.
Diese Verbindung erlebe ich auch bei meiner eigenen Arbeit.
Während meiner Zeit im Konzern war ich zeitweise 30 Tage im Jahr arbeitsunfähig. Seit meiner Selbstständigkeit war ich in zwei Jahren insgesamt zwei Tage krank. Für mich wird dadurch deutlich, welche Kraft Autonomie, Verbundenheit und Fairness entfalten können.
Heute erlebe ich mehr Gestaltungsspielraum, engere und bewusst gewählte Beziehungen in meinem Netzwerk sowie eine Form von Fairness, die ich aktiv mitgestalten kann. Das gibt mir Energie, stärkt meine Motivation und wirkt sich spürbar auf meinen Alltag aus.
Genau dafür arbeite ich:
für Räume, in denen Menschen gestalten können,
für Veränderung, die im Alltag ankommt,
für Unternehmen und Familien,
und für Generationen, die nach uns kommen.
Impuls
Wofür gehst du deiner Arbeit nach?
Was gibt deinem täglichen Tun Sinn?
Passt diese Frage gerade zu deiner Arbeit?
Wenn du Sinn, Richtung oder einen tragfähigen Rahmen für Entwicklung klären möchtest, können wir dazu ins Gespräch kommen.
