Erfahrungsbericht aus der Praxis

Was mich ein misslungener 3D-Druck über KI und Veränderung lehrte

Aus einer misslungenen 3D-Visitenkarte entstand durch einen menschlichen Impuls eine bessere Lösung: eine digitale Visitenkarte per Vibe Coding.

KI & Veränderung
Misslungene 3D-gedruckte Visitenkarte mit unlesbarem QR-Code und unscharfer Schrift
Wie konnte das passieren? Foto machen, Fehler & Lösung mit KI analysieren & nächste Schleife
3D-gedruckte Visitenkarte im Querformat mit QR-Code und Schriftzug Ingenieurbüro für Transformation
Die nächste Iteration: QR-Code funktioniert, trotzdem nicht das was ich will.
Screenshot der digitalen Visitenkarte von Robert Lux mit QR-Code und Kontaktbuttons
Der Richtungswechsel: eine digitale Visitenkarte, sofort nutzbar und flexibel anpassbar.

Situation

Auf Netzwerktreffen ärgerte ich mich regelmäßig, keine Visitenkarte dabeizuhaben. Gleichzeitig blockierte mich die Entscheidung für Positionierung und Design – beides sollte perfekt sitzen, bevor ich etwas drucken lasse.

Herausforderung

Für meine LEGO® Serious Play®-Ersatzteile hatte ich ohnehin schon einen 3D-Drucker im Einsatz. Also lag die Idee nahe: Warum nicht eine Visitenkarte selbst drucken? Mit KI entwickelte ich ein 3D-CAD-Modell, iterierte, verbesserte, druckte, iterierte wieder. Und war jedes Mal aufs Neue unzufrieden. Die Schrift: nicht sauber. Der QR-Code: unbrauchbar. Die Gesamtwirkung: einfach nicht das, was ich mir vorgestellt hatte. Der Frust wuchs mit jeder Runde.

Handlung

Im Teammeeting erzählte ich meinem Partner Daniel von den gescheiterten Versuchen. Sein Hinweis war simpel und wirksam: Warum nicht statt weiterer 3D-Optimierung eine digitale Visitenkarte per Vibe Coding? Das Ergebnis stand schnell – und überraschte mich: https://www.robert-lux.eu/card/

Ergebnis

Am Ende stand kein besserer Druck, sondern eine ganz andere Lösung – eine digitale Visitenkarte, per Vibe Coding gebaut, jederzeit anpassbar. 0 € Druckkosten. Immer aktuell.

Meine persönliche Lessons Learned

Im KI-Kontext reicht technische Optimierung allein nicht aus. Ich hätte noch zehn Iterationen drucken können – die Lösung wäre nie besser geworden, weil der Lösungsraum zu eng definiert war. Was es stattdessen braucht: Räume, in denen Menschen Frust, Zweifel und gescheiterte Versuche miteinander besprechen. Die bessere Lösung entsteht oft nicht durch den nächsten Prompt, sondern durch einen frischen Blick von außen.

Impuls

Genau das gehört für mich zu guter Transformation: ausprobieren, scheitern dürfen, gemeinsam reflektieren – und den Lösungsweg verändern, nicht nur einzelne Parameter. Wenn KI wirksam werden soll, brauchen Teams nicht nur Tools. Sie brauchen offene Reflexionsräume.

Eigenes Thema mit Daniel reflektieren?

Daniel unterstützt direkt dabei, technische Möglichkeiten, menschliche Erfahrung und konkrete nächste Schritte sinnvoll zu verbinden.

Daniel Blaschke LogoDirektkontakt zu Daniel