Situation
Nachdem ich meinen Arbeitsplatz durch eine Betriebsschließung verlor lief vieles parallel: Zur Ruhe kommen, Orientierungsworkshops mit einer Transfergesellschaft, Bewerbungsunterlagen aktualisieren und versenden, Weiterbildungen planen, Existenzängste, Gründungsworkshops, Website, Businessplan, erste klägliche Vertriebsversuche. Ich hatte viele Ideen, aber noch keine klare Richtung.
Herausforderung
Die schwierigste Frage war nicht: "Was kann ich alles anbieten?" Sondern: "Was verstehen und wollen Kunden und wie kann ich wirklich helfen?" Dafür musste ich vieles immer kleiner runterbrechen, ausprobieren und wieder verwerfen.
Handlung
Viele Anläufe scheiterten. Das war frustrierend und gleichzeitig hilfreich. Heute gehe ich einfacher vor: Ich skizziere eine Idee, mache daraus einen kleinen Test und hole Rückmeldung ein. Das kann ein Gespräch, ein Workshop, ein Artikel oder ein kurzer Impuls sein. Danach wird klarer, was passt und was nicht.
Ergebnis
Für mich persönlich wurde es leichter Gründung als Prozess zu begreifen, als ich begann Ideen klein zu testen und nicht mehr alles am Anfang perfekt machen zu wollen. Viele Ideen wollen erst ausprobiert werden. Erst im Kontakt mit echten Menschen zeigt sich, was verständlich ist, was jetzt gerade gebraucht wird und was überhaupt nicht oder vielleicht erst zu einem späteren Zeitpunkt funktioniert.
Meine persönliche Lessons Learned
Gescheiterte Anläufe sind nicht automatisch verlorene Zeit. Ich sehe im Rückblick, dass Scheitern und Anpassen meine Annahmen über Bedarfe spiegelte was unverständlich war und welche Richtung besser passt. Und genau das ist der Kern der INQA-Coaching-Idee, die ich nach diesen Erlebnissen verinnerlicht habe. So bin ich in der Lage diese als selbsterfahrener Coach mit gelebter Praxis anzubieten.
Impuls
Wenn sich deine Geschäftsidee noch zu groß oder zu unklar anfühlt, hilft dir vielleicht ein erster kleiner Test. Wie siehst du das?
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