Gemeinsamer Selbsttest

Emotional Load sichtbar machen

Dieser Selbsttest verbindet die persönliche Perspektive von Eltern mit der betrieblichen Perspektive von Führung, HR, Betriebsrat und weiteren Verantwortlichen. Er ist keine Diagnose, sondern ein Gesprächsanlass für Reflexion, Orientierung und nächste Schritte.

Bearbeitungszeit je Perspektive: 3 bis 5 Minuten. Du kannst nur eine Perspektive beantworten oder beide Perspektiven miteinander vergleichen.

Führungskräfte sind eingeladen, die eigene Perspektive und auch die Perspektive von Eltern zu bewerten.

Unter Führungskräften verstehen wir alle Entscheiderinnen und Entscheider in Betrieben, die Orientierung geben und Menschen zum Folgen bewegen wollen. Dazu zählen unter anderem: Geschäftsführung, leitende Angestellte, Vorgesetzte, Personalverantwortliche, Betriebsräte, Schwerbehindertenvertretungen, Sicherheitsbeauftragte, Fachkräfte für Arbeitssicherheit, Teamleitende, Vertrauensleute und Projektleitende.

Die Fragen können beantwortet werden oder als Einladung zum Perspektivwechsel dienen.

Perspektive Eltern

Persönliche Situation im Familien- und Berufsalltag.

Kraft und Energie

1. Ich habe im Alltag genügend Pausen, um wieder Kraft zu sammeln.
2. Ich erledige Familienaufgaben mit ausreichend innerer Ruhe.
3. Ich starte Familientage mit spürbarer Energie.
4. Ich reagiere auch in stressigen Momenten so, wie ich es mir wünsche.

Emotionale Last

5. Aufgaben und Zuständigkeiten sind im Alltag gut sichtbar und fair verteilt.
6. Planung und Verantwortung liegen in unserer Familie auf mehreren Schultern.
7. Die Verantwortung für die Stimmung in der Familie ist gut verteilt.
8. Meine innere Stimme spricht freundlich und respektvoll mit mir.

Beziehung

9. Im Familienalltag bleibt genug Raum für echten Kontakt und Beziehung.
10. Konflikte führen bei uns zu Verständnis für Bedürfnisse und Beziehung.
11. Ich kann meinem Kind Orientierung geben und zugleich in Verbindung bleiben.
12. Unsere Paar- oder Elternbeziehung hat im Alltag bewusst geschützten Raum.

Grenzen

13. Ich merke rechtzeitig, wann meine Grenze erreicht ist.
14. Ich kann Grenzen klar aussprechen und bleibe dabei in gutem Kontakt.
15. Ich weiß, was mich im Alltag konkret entlastet.
16. Meine eigenen Bedürfnisse haben regelmäßig Platz im Alltag.

Arbeit und Unterstützung

17. Meine berufliche Situation lässt genug Raum für familiäre Verantwortung und Erholung.
18. Ich kann im beruflichen Umfeld offen über Vereinbarkeit sprechen.
19. Vorhandene Unterstützung ist für mich praktisch nutzbar.
20. Ich habe einen kleinen nächsten Schritt vor Augen, der meine Situation spürbar entlastet.

Perspektive Unternehmen

Betriebliche Rahmenbedingungen, Kultur und Unterstützung.

Sichtbarkeit und Sprachfähigkeit

1. Bei uns ist sichtbar, welche unsichtbaren Organisations-, Sorge- und Koordinationsaufgaben Beschäftigte zusätzlich tragen.
2. Emotional Load kann bei uns angesprochen werden, ohne dass Betroffene als weniger belastbar gelten.
3. Wir erkennen früh, wenn Vereinbarkeit, Erschöpfung oder familiäre Verantwortung zu Leistungs- oder Bindungsrisiken werden.
4. Führung, HR und Interessenvertretung haben ein gemeinsames Verständnis davon, warum Emotional Load ein Organisationsthema ist.

Kultur und psychologische Sicherheit

5. Beschäftigte können Belastungen ansprechen, bevor daraus Konflikte, Krankheit oder Rückzug entstehen.
6. Rückmeldungen zu Überlastung werden als wichtige Hinweise auf Veränderungspotentiale verstanden, nicht als Störung.
7. In unserem Unternehmen gibt es sichere Gesprächsräume für Eltern, pflegende Angehörige und Menschen in belastenden Lebensphasen.
8. Führungskräfte gehen mit sensiblen Vereinbarkeitsthemen klar, respektvoll und handlungsorientiert um.

Beteiligung und Zusammenarbeit

9. Führung, HR, Betriebsrat oder Mitarbeitendenvertretung bearbeiten Vereinbarkeit und Belastung gemeinsam statt nebeneinander.
10. Betroffene Beschäftigte werden beteiligt, wenn Maßnahmen zur Entlastung oder Gesundheitsförderung entwickelt werden.
11. Unterschiedliche Perspektiven werden genutzt, um passende Lösungen für Arbeitszeit, Rollen, Kommunikation und Verantwortung zu finden.
12. Konflikte oder Widerstände werden bei uns als Hinweise auf offene Fragen und Unternehmensrisiken bearbeitet.

Ressourcen, Rollen und Rahmenbedingungen

13. Aufgaben, Zuständigkeiten und Erwartungen sind so klar, dass verdeckte Zusatzarbeit nicht dauerhaft bei Einzelnen hängen bleibt.
14. Arbeitsprozesse lassen genug Spielraum, damit familiäre Verantwortung und berufliche Anforderungen realistisch vereinbar bleiben.
15. Es gibt konkrete Umsetzungsangebote oder Vereinbarungen, die im Alltag nutzbar sind.
16. Wir prüfen regelmäßig, ob Entlastungsangebote wirken und bei den richtigen Zielgruppen ankommen.

Nächste Schritte und Umsetzung

17. Wir haben bereits einen konkreten Ansatzpunkt, an dem Emotional Load im Unternehmen wirksam reduziert werden kann.
18. Ein kleiner Pilot oder Fokusworkshop wäre bei uns kurzfristig machbar.
19. Wir können Nutzen, Risiken und Erfolgskriterien für erste Maßnahmen gemeinsam klären.
20. Wir wissen, wer intern beteiligt werden sollte, damit aus dem Thema ein tragfähiger Veränderungsprozess wird.
Sofortauswertung0 von 40 beantwortet

Gesamtüberblick

Gesamtbelastung / Veränderungsbedarf
0 Prozent
Eltern-Perspektive
0 Prozent
Unternehmens-Perspektive
0 Prozent

Eltern-Perspektive

Kraft und Energie
0 Prozent
Emotionale Last
0 Prozent
Beziehung
0 Prozent
Grenzen
0 Prozent
Unterstützung
0 Prozent

Unternehmens-Perspektive

Sichtbarkeit
0 Prozent
Kultur
0 Prozent
Beteiligung
0 Prozent
Ressourcen
0 Prozent
Unterstützung
0 Prozent
Beantworte eine oder beide Perspektiven. Danach bekommst du eine kurze Einordnung.
Auswertung nicht aktiv. Wenn dieser Hinweis sichtbar bleibt, blockiert die Testumgebung JavaScript.
Wenn mehrere rote Balken hoch ausschlagen, ist das ein Hinweis auf fehlende Entlastung, fehlende Unterstützung oder zu wenig Raum für Bedürfnisse, Beteiligung und Klärung.
Wenn du dich in einer akuten Krise befindest, Selbstgefährdung erlebst oder Gewalt, Kontrolle und Drohungen Teil deiner Situation sind, hole dir bitte sofort professionelle Hilfe. Im Notfall gilt 112.

Standortklärung Emotional Load

Gemeinsamer Selbsttest

Diese Standortklärung fasst die Selbsteinschätzung zusammen. Sie ist eine Orientierung für Reflexion, Gespräch und nächste Schritte. Sie ist keine Diagnose.

Gesamtbelastung / Veränderungsbedarf0 Prozent
Eltern-Perspektive0 Prozent
Unternehmens-Perspektive0 Prozent
Beantwortete Aussagen0 von 40
Beantworte Aussagen, um die Standortklärung zu erzeugen.